Mit Wirkung zum 25. Juni gilt eine neue Coronaschutzverordnung in NRW, die bis zum 8. Juli gültig sein wird. 

Für den Bereich der Musikschularbeit sind keine Änderungen zur vorherigen Verordnung vorgenommen worden.

Mit der Veröffentlichung der Coronaschutzverordnung hat das Land festgestellt, dass in allen Kreisen und kreisfreien Städten sowie für das Land derzeit die Inzidenzstufe 1 gilt.

Somit sind die folgenden Regelungen für Inzidenzstufe 1 landesweit aktuell:

Unterricht:

Präsenzunterricht möglich ohne Maske am festen Sitzplatz bei ausreichender Belüftung oder Luftfilterung.
Unterricht mit Gesang oder Blasinstrumenten in geschlossenen, aber vollständig durchlüfteten Räumen mit Gruppen von bis zu 30 Personen möglich.

Da die Landesinzidenz NRW auch ≤ 35 liegt, entfällt jegliche Testpflicht beim Präsenzunterricht in geschlossenen Räumen.

Proben („nicht berufs-mäßig“)

Probenbetrieb in geschlossenen Räumen mit Test und Rückverfolgbarkeit mit bis zu 50 Personen, bei Gesang- und Blasinstrumenten in ständig durchlüfteten Räumen mit bis zu 30 Personen, bei besonders großen Räumen (Kirchen, Konzertsäle) mit bis zu 50 Personen.

Tanz

Bei Tanzangeboten an Musikschulen handelt es sich um ein außerschulisches Bildungsangebot im Sinne des § 11 der Coronaschutzverordnung. Da es sich um ein, sportliches Bildungsangebot‘ handelt, gelten für den Tanzunterricht die Regelungen des § 14. Durch den Verweis in § 11 auf § 14 finden auf alle Bildungsangebote, bei denen Bewegung stattfindet, die Regelungen des § 14 zusätzlich Anwendung.

Siehe § 11 Abs. 2 Satz 3 Coronaschutzverordnung NRW: „Sportliche Bildungsangebote dürfen nur unter den Voraussetzungen des § 14 erfolgen.“

Bei Inzidenzstufe 1 (unter35) § 14 Abs. 4 Nr. 2 Coronaschutzverordnung NRW:

„In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 1 sind zusätzlich zulässig: …“

„…in geschlossenen Räumen einschließlich Fitnessstudios die Ausübung von Kontaktsport mit bis zu 100 Personen mit Negativtestnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit, …“