Die Geige ist das heute am weitesten verbreitet Streichinstrument, die sich auch Violine nennt. Aus dem Italienischen entnommen umfasst der Begriff Geige die Bratsche, das Violoncello, den Kontrabass und die Gambe. Als kleinstes Instrument der Streicherfamilie veränderte sie in den letzten 500 Jahren kaum ihre Form. Das Streichen des Bogens erzeugt Schwingungen, die in den Korpus übertragen werden. Die Spitze des Bogens erzeugt leise und hohe Töne, das Ende des Bogens laute und tiefe. Die Haare des Bogens nehmen die Saiten mit, sodass diese sich lösen und schnell in ihre Ausgangsposition zurückgelangen können.

Die Violine durchläuft alle Epochen: Barock, Klassik, Romantik. Kammermusik, Violinkonzerte, Solokonzerte, Quartette und Sonaten, aber auch Fugen wurden für dieses beliebte Instrument komponiert. Orchestern leben von der Geige und auch in der Folklore aus Irland, Südosteuropa und den USA wird die Geige häufig gespielt. Tanzmusik, Jazz, Rock, Pop und Country nennt die Geige Fidel. Auch in der indischen Musik ist die Geige weit verbreitet. Sogar Crossover wird für die Geige populär und manche Dubstep- und Elektroelemente werden mit diesem Streichinstrument gespielt. 

Unsere Lehrerin:

Conny Krebs